Allgemeine Hinweise:
In den Wochen 8-12 erfolgt je ein Wochenimpuls zur Reflexion Ihrer Erfahrungen. Die Impulse sprechen ganz unterschiedliche Facetten an und möchten Sie im Laufe der Zeit für verschiedene Handlungsfelder sensibilisieren, bei Ihnen nachhaltige Lernprozesse auslösen und Veränderungsmöglichkeiten sichtbar machen.
Jedes Mitglied einer Bloggruppe schreibt zu jedem Wochenimpuls einen eigenen Post und eigene Kommentare.
Neben den Wochenimpulsen gibt es im Verlauf des Semesters weitere Aufträge, deren Ergebnisse auf dem Gruppenblog gepostet werden und die zum Modulnachweis gehören. Zu den Details erhalten Sie ein eigenes Blatt mit Angaben.
Aufschaltung der Wochenimpulse:
jeweils am Freitag vor der entsprechenden Woche.
Posten der Beiträge:
bis am darauffolgenden Freitag um 12.00 Uhr
Abgabe des Blogprotokolls:
Montag, 23. März 2009
1. Wochen-Impuls / Wo 8 (16.2.- 20.2. 2009):
Der ökologische Fussabdruck
1. Füllen Sie online die beiden Tests zum Fussabdruck http://www.footprint.ch/ und den CO2-Rechner www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/af.pl?contentid=1499 aus und speichern Sie Ihre Resultate.
2. Verfassen Sie einen Bericht zu folgenden Fragen und posten Sie diesen:
· Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
· Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
· Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
2. Wochen-Impuls / Wo 9 (21.2.-27.2.2009)
Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Zeitungen
Ich achte bei meinem täglichen Konsum von TV, Radioprogrammen und Zeitungen speziell auf Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Für diesen Wochenimpuls nehme ich mir täglich (d.h. total 5x) entweder eine renommierte Schweizer Zeitung (z.B. Tagblatt, Tages-Anzeiger, NZZ, aber nicht eine der Gratis-Zeitungen) oder das Echo der Zeit aus Radio DRS oder die Tagesschau in SF DRS vor und untersuche sie auf Beiträge, in welchen Aspekte nachhaltiger Zukunft thematisiert werden. Zwei Beiträge greife ich heraus, beschreibe sie kurz (inklusive Datum und Quellenangabe) und reflektiere sie in Bezug auf die Dimensionen der Nachhaltigkeit.
3. Wochen-Impuls / Wo 10 (2.3.-6.3.):
Vernetzungen entdecken
Diese Woche richte ich mein Augenmerk speziell auf unterschiedlichste Vernetzungen in meinem Leben, denen ich bisher keine oder nur wenig Beachtung geschenkt habe. Für ein mir besonders wichtiges Konsumgut oder eine Dienstleistung stelle ich mir entsprechende Fragen, z.B.: Wer alles hat da für mich gearbeitet, sehr direkt oder auch indirekt? Von wessen Fähigkeiten oder Arbeitskraft habe ich profitiert, selbst wenn ich dafür bezahlt habe? Wer alles hat hier Beitrag zu meinem Wohlergehen geleistet, mit wem war ich dabei in einer Beziehung, egal welcher Art und Intensität? Welches war mein Beitrag für diese Beziehung?
Konkret: Was war alles nötig, bis auf Knopfdruck Licht anzünden konnte, den längst erwarteten Brief in der Hand hielt, das Brot beim Frühstück geniessen durfte, etc. ......?
Eine solche Vernetzung mit den verschiedenen Elementen, die zusammenspielen mache ich in meinem Post deutlich und reflektiere, was die Erkenntnis in mir ausgelöst hat.
4. Wochenimpuls / Wo 11 (9.3.-13.3.):
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Diese Woche nehme ich mich, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam wahr.
Damit mir das gelingt, notiere ich mir auf einem Post-it Zettel "achtsam wahrnehmen, achtsam leben!" und klebe ihn irgendwo hin, wo ich ihn im Laufe des Tages mehrfach sehe. Abends mache ich mir bewusst, was ich dadurch alles entdeckt habe, notiere mir meine Gedanken kurz und bedenke, was mir meine Erfahrungen gebracht haben. Gelingt es mir im Laufe der Woche, meine Achtsamkeit stärker zu entwickeln, achtsamer zu werden für das, was in mir und um mich ist?
5. Wochenimpuls / Wo 12 (14.-20. März)
Meine Beziehung zur Natur
Übers Wochenende oder während der Woche nehme ich mir ganz bewusst eine Stunde Zeit, mich alleine „in die Natur zu setzen“ (am See, an einem Bach, unter einen Baum, in die Sonne, mit dem Blick in die Ferne) und sie still wahr zu nehmen. Oder ich spaziere sehr langsam durch ein naturnahes Gebiet, einen Wald, eine Wiese, entlang eines Bachs und versuche, mit meinen Sinnen ganz dabei zu sein und die Gedanken los zu lassen.
Ich reflektiere meine Erfahrungen und stelle mir weiter die folgenden Fragen: Was löst dieses bewusste Wahrnehmen von Natur in mir aus? Was bedeutet es mir, dass ich Teil dieser grossen Natur bin? Fühle ich mich überhaupt mit ihr verbunden? Hat mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft auch mit diesem Naturbezug zu tun?